Home > Mitarbeiten

Kurzzeiteinsatz in Paraguay

Seit über 20 Jahren ermöglichen wir jungen Menschen, sich gemäß ihrer Fähigkeiten, Talente und Interessen in Projekte unserer paraguayischen Partner einzubringen und diese für eine Dauer von mindestens 6 Monaten aktiv mitzugestalten.

Schwerpunkte des Kurzzeiteinsatzes sind die Mithilfe und Übernahme von Verantwortung bei allen anfallenden Aufgaben wie z. B. Kinderbetreuung, Hausaufgabenbetreuung, Haushaltsarbeiten, oder kleinere Renovierungsarbeiten in Zusammenarbeit mit örtlichen Projekten und Gemeinden.


Voraussetzungen

  • Du bist bereit, dich für 6-12 Monate in sozial-diakonische Arbeit einzubringen.
  • Du bist im christlichen Glauben gefestigt und christliche Werte sind für dich verbindlich.
  • Du hast idealerweise erste Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
  • Du bist in der Lage, nach einer Einarbeitungsphase selbständig zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.
  • Du bist zum Zeitpunkt der Ausreise volljährig.
  • Wünschenswert ist eine Einbindung und Unterstützung durch deine Heimatgemeinde.
  • Idealerweise kannst du bereits Spanisch oder bist bereit, Sprachunterricht in Paraguay zu nehmen.
  • Du benötigst eine private Auslandskrankenversicherung.
  • Du solltest folgende Impfungen haben: Tetanus, Polio, Typhus, Gelbfieber und Hepatitis A.

Was wir bieten

  • Die Unterbringung erfolgt kostenlos in einer Wohngemeinschaft.
  • Du erhälst 80 € Taschengeld pro Monat.
  • Du wirst von erfahrenen Mitarbeitern vorbereitet und während deines Einsatzes betreut.
  • Nach Beendigung deines Einsatzes erhälst du ein Arbeitszeugnis.
  • Aber vor allem: Eine unvergessliche Erfahrung, die nicht nur dein Leben verändern wird!

Sonstiges

  • Die Kosten der Hin- und Rückreise betragen ca. 1.000 € und werden von dir übernommen.

Q&A Kurzzeiteinsatz

Kann ich auch für weniger als sechs Monate als Freiwillige/r ausreisen?

Im Normalfall sollte dein Einsatz mindestens sechs Monate dauern. Das hat mehrere Gründe. Du wirst Zeit benötigen, um dich an die andere Kultur, die Sprache, das Klima und die Trennung von Familie und Freunden zu gewöhnen. Ebenso müssen sich die Kinder und Jugendlichen, mit denen du arbeitest, an dich und du dich an sie gewöhnen. Das gilt ebenso für das Team, von dem du Teil sein wirst. Solltest du noch kein Spanisch sprechen, musst du zuerst einen Sprachkurs belegen. Aber keine Angst, du wirst dich schon nach kurzer Zeit verständigen können! Außerdem haben Paraguay und die umliegenden Länder viel zu bieten, daher solltest du dir nicht die Chance entgehen lassen, die Region zu erkunden. 🙂

Welche Kosten werden auf mich zukommen?

Als Freiwillige/r bei Kreuz des Südens musst du folgende Kosten selbst tragen:
Hin- und Rückflug (ca. 800 – 1.100 € je nach Airline, Buchungszeitpunkt und Ausreisedatum), Impfungen (empfohlen werden Tetanus, Polio, Typhus, Gelbfieber und Hepatitis), Auslandskrankenversicherung (ab ca. 10 € je nach Anbieter für einen Jahresschutz), evtl. Reiserücktrittsversicherung (ab ca. 10 € je nach Anbieter), evtl. Sprachkurs in Paraguay (ca. 200 € pro Woche), sowie die Kosten für tägliche Verpflegung und Busfahrten.

Wie erfolgt die Unterbringung in Paraguay und was kostet sie?

Während deines Einsatzes wirst du in einer Wohngemeinschaft mit anderen Freiwilligen und Missionaren leben. Die Unterbringung ist für dich kostenlos.

Welche Einsatzstellen gibt es?

Aktuell können unsere Freiwilligen in den folgenden Projekten eingesetzt werden:

Schule Renacer in Asunción
Die Schule Renacer bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige. Von Hausaufgabenbetreuung über Unterstützung der Lehrer im Bereich Sonderpädagogik bis hin zur Organisation von Ferienspielwochen, der jährlichen Weihnachtsaktion oder der Mithilfe bei Renovierungstätigkeiten ist alles möglich.

Jardín de Esperanza in Asunción
Als Freiwillige/r im Kinderheim liegt der Fokus deiner Arbeit auf der individuellen Förderung und Beschäftigung mit den Kindern. Außerdem unterstützt du die Heimeltern und Angestellten des Kinderheims bei den täglichen Aufgaben wie kochen, waschen oder putzen.

Ausbildungszentrum in Villa del Rosario
Für den Einsatz im Ausbildungszentrum werden handwerklich begabte Freiwillige gesucht, die sich in der Arbeit mit Jugendlichen auskennen und das Team unterstützen wollen. Wer gerne an der frischen Luft ist, ist hier genau richtig!

Schule und Internat Arco Iris im Chaco
Für den Einsatz in diesem Projekt sind starke Nerven gefragt. Die vorhandene Infrastruktur ist aktuell noch nicht auf einen längeren und dauerhaften Einsatz von Freiwilligen ausgelegt, bei Interesse kann aber gerne ein kürzerer Einsatz organisiert werden. Als Belohnung winkt eine unvergessliche Zeit mit einem hochmotivierten Team und liebenswerten Kindern.

Die Entscheidung, welchem Projekt du zugeteilt wirst, wird in Abstimmung mit den jeweiligen Projektpartnern getroffen. Dabei werden deine Talente, Fähigkeiten und Wünsche natürlich berücksichtigt. Auch der Einsatz in mehreren Projekten (z. B. während der Schulferien) ist möglich.

Benötige ich einen Unterstützerkreis zur Mitfinanzierung meines Einsatzes?

Für deinen Einsatz selbst musst du nichts bezahlen, du bekommst stattdessen ein Taschengeld von 80 € monatlich. Auch die Einbringung von Spenden durch einen Unterstützerkreis ist keine Pflicht. Gerne freuen wir uns aber, wenn die Möglichkeit besteht, durch deinen Einsatz mehr Menschen auf deine und unsere Arbeit aufmerksam zu machen und so letztlich auch dafür zu sorgen, dass wir die Arbeit unserer Projektpartner in Paraguay weiterhin finanziell und durch den Einsatz von Freiwilligen unterstützen können. Informationsmaterial zum Verteilen an deine Familie, Freunde und Gemeinde bekommst du auf Anfrage bei Matthias Dietzsch (Tel: 0641-87789770).

Wie werde ich auf meinen Einsatz in Paraguay vorbereitet?

Nach einer erfolgreichen Bewerbung unterstützen wir dich nicht nur bei der Reisevorbereitung (z. B. Flugbuchung), sondern geben dir auch die Möglichkeit, dich bei einem Seminar mit anderen Freiwilligen zu vernetzen. Bei diesem ein- bis zweitägigen Seminar bekommst du viele Informationen und hast die Möglichkeit, deine Fragen, Sorgen und Wünsche loszuwerden. Hierfür stehen dir neben unseren Mitarbeitern auch ehemalige Freiwillige zur Verfügung, die gerne Auskunft über ihren Aufenthalt und ihre Erlebnisse geben.

Kann ich meinen Einsatz vor Ort spontan verlängern?

Unsere Freiwilligen entscheiden sich häufig dafür, ihren Einsatz in Paraguay zu verlängern. Nach Absprache mit den Leitern des Projektes, in dem du eingesetzt wirst, ist eine Verlängerung in den meisten Fällen problemlos möglich. Bei einem längeren Aufenthalt kommen lediglich die Kosten der Umbuchung deines Rückfluges auf dich zu.

Bietet Kreuz des Südens auch die Möglichkeit ein Praxissemester zu absolvieren?

Theoretisch ist es möglich, im Rahmen deines Studiums ein Praxissemester in Paraguay zu absolvieren. Da sich die Anforderungen der Hochschulen bzw. Universitäten jedoch stark unterscheiden können, muss jeder Fall einzeln geprüft werden. Bitte nimm hierzu Kontakt mit Matthias Dietzsch auf (Tel: 0641-87789770).

Du hast noch weitere Fragen?

Dann melde dich einfach per Mail (info@kreuz-des-suedens.de) oder telefonisch bei Matthias Dietzsch (Tel: 0641-87789770).

Bewerbung

Wenn du dich bewerben möchtest, schicke bitte deinen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben und evtl. ein Empfehlungsschreiben entweder per E-Mail an info@kreuz-des-suedens.de oder schriftlich an:

Kreuz des Südens e. V.
Matthias Dietzsch
An der Ziegelhütte 6
35435 Wettenberg


Statements

Julia

Wenn dir das, was du gibst, um das Vielfache zurückgegeben wird – das ist das Schönste was man erleben kann und das ist genau das, was ich in Paraguay erleben durfte. Die Monate dort waren keine Arbeit sondern ein Geschenk. Ein Geschenk, das meinen Horizont erweitert hat, das mich Vieles mit anderen Augen sehen lässt. Mein Herz gehört nun auch meiner zweiten Familie auf der anderen Seite der Welt und diese Verbindung ist einfach nur wunderschön.

Anne

Eine hammer Kultur und geniale Menschen. Leute mit einem großen Gottvertrauen und einem lebendigen Glauben, die sich viel Zeit für einen nehmen und eine Riesenfreude am Teilen haben. Paraguay ist tatsächlich ein Land voller Überraschungen, mit so vielen Kontrasten, und hat mich geprägt und gepackt. Ich wurde unglaublich beschenkt und kann es jetzt als meine Heimat bezeichnen.

Maria

Mein Aufenthalt in Paraguay hat mir geholfen meinen Horizont zu erweitern und ich habe gelernt, das zu schätzen, was ich Zuhause habe.

Melanie

Die Zeit in Paraguay hat mich einmal mehr erkennen lassen, dass man mit wenig viel erreichen kann und zwar mit viel Liebe, Freude und Zufriedenheit am Leben. Obwohl die Zeit nicht einfach war, war doch alles schnell wieder vergessen, wenn man in das lachende Gesicht eines Kindes geschaut hat, weil man sich einfach Zeit für ihn genommen hat. Ich danke Gott und den liebevollen Menschen, mit denen er uns bekannt gemacht hat für ihre Hilfe, ohne die die Zeit in Paraguay nicht funktioniert hätte.

Katharina

In meinem Einsatz in Paraguay habe ich gelernt, dass Glücklichsein nichts mit materiellem Besitz zu tun hat, sondern rein mit der Liebe, die wir täglich bekommen und geben.

Vanessa

In meiner Zeit in Paraguay habe ich vieles lernen dürfen – Dankbarkeit,  Bescheidenheit, Spontanität, Geduld oder auch ein guter Verlierer in Kartenspielen zu sein – vor allem jedoch, dass man nicht nur an einem Ort zuhause ist!

Rahel

Meine Vorstellung war es nach Paraguay zu gehen und in einem Kinderheim mitzuhelfen. Das habe ich dann auch getan, aber im Laufe der Zeit habe ich bemerkt, dass ich eigentlich diejenige bin, die in dieser Zeit und von den Menschen dort reich beschenkt worden ist.

Lukas

Tranquilo (ruhig/gelassen) ist definitiv eines der Worte, die ich in Paraguay am häufigsten zu hören bekommen habe. Es zeigt zum einen, wie locker das Leben in Paraguay ist und wie gelassen viele Dinge gesehen werden, zum anderen aber auch, wie wichtig den Menschen Gastfreundschaft ist, damit man sich als Gast in der Gesellschaft mit anderen wohlfühlen kann. Ich konnte inzwischen sehr viel von Paraguay, seiner Kultur und den Menschen (kennen-)lernen. Gottvertrauen und Dankbarkeit sind nur zwei weitere von vielen Beispielen und so werde ich meine Zeit in Paraguay als sehr wertvoll und bereichernd in Erinnerung behalten.

Jonathan

Spontan, ungeplant, Gastfreundschaft. Drei Sachen, die ich in Paraguay neben coolen Menschen, Tereré, Gott, einer neuen Kultur u.v.m. kennenlernen durfte. Sei es, dass nicht alles perfekt organisiert und makellos sein muss oder mit Freunden Tereré zu trinken, im hier und jetzt zu leben und zu genießen, wertzuschätzen und Beziehungen über Materielles zu stellen, das sind alles Dinge, die ich in Paraguay erkannt habe.

Nicolas

Meine Zeit in Paraguay war für mich ein ganz besonderer Lebensabschnitt. Ich denke gerne daran zurück und erinnere mich an meine Familie und neue Freunde. Menschen, die mir gezeigt haben einfache Dinge im Leben zu wertschätzen. Bei einem Tereré, ein paar Mangos und einer netten Runde an Gesprächspartnern lässt sich das Leben genießen. Ich werde wiederkommen das steht für mich fest.

Kristin

Die Zeit in Paraguay, insbesondere meine Arbeit dort, hat mich unheimlich geprägt. Menschen lachen und Kinder glücklich zu sehen gibt einem unheimlich viel. Dafür geht man auch gerne über seine Grenzen hinaus. Ich werde die Zeit und die vielen lieben Menschen dort nie vergessen.

Simone

Die Heimkinder mit meiner Liebe zu beschenken – ja, das war mein Grund für meinen Paraguayaufenthalt. Doch am Ende war ich diejenige, die mit den herzlichsten Umarmungen, vielen tollen Begegnungen und unbeschreiblichen Momenten und Erlebnissen überschüttet wurde. In dieser Zeit durfte ich lernen, dass Zufriedenheit der größte Reichtum ist.

Valerie

Ich hatte eine wundervolle Zeit in Paraguay und viele schöne, aufregende, anstrengende, lustige aber auch nachdenklich machende Momente. Noch heute denke ich oft zurück und bin froh über all die Erfahrungen, die mich gelehrt haben dankbar zu sein, nicht aufzugeben und vor allem Vertrauen zu haben.

Simon

In Panama und dem Kinderheim Malambo habe ich gelernt in einer Kultur der Extreme zu leben, das Auf und Ab der Gefühle zu akzeptieren und zu genießen sowie meine tägliche Portion Reis wertzuschätzen.
(Simon war in unserer ehemaligen Einsatzstelle in Panama.)